Invasive Neophyten bedrohen die Artenvielfalt

Invasive, gebietsfremde Pflanzen, die sich auf Kosten der einheimischen Arten ausbreiten, gelten weltweit als eine der grössten Bedrohungen der biologischen Vielfalt. Invasive Neophyten können ausserdem ein Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier darstellen und Infrastrukturen wie Uferböschungen, Strassen, usw. beschädigen.

Auch in der Schweiz tragen invasive Neophyten zum Rückgang der Biodiversität bei. Vor allem in extensiv genutzten Bereichen und Biodiversitätsförderflächen nimmt der Neophytendruck laufend zu. 

Faunus bekämpft invasive Neophyten auf den von uns betreuten Flächen konsequent und entsorgt die Pflanzen sachgemäss. Ausserdem geht Faunus im Auftrag von Kanton und Gemeinden gezielt gegen invasive Neophyten vor.

Im Jahr 2024 wurde Faunus zur Neophytenbekämpfungsstelle fürs Oberwallis ernannt.


Gemeinsam das ökologische Gleichgewicht bewahren

Die Walliser Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft warnt: invasive gebietsfremde Pflanzen können in unterschiedlichen Bereichen Schäden anrichten:

  • Störung des Gleichgewichts der einheimischen Ökosysteme und Verlust der Biodiversität (Fauna und Flora)
  • Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier (Allergien, Asthma, Verbrennungen, Toxizität)
  • Sicherheit (Behinderung von Wasserläufen, Destabilisierung von Flussufern und Strassenböschungen, usw.)
  • Öffentliche oder private Wirtschaft (Schäden an Infrastrukturen, Bedrohung der Feldwirtschaft, höhere Produktionskosten)
  • Einschränkungen der Landnutzung: Auswirkungen auf die Kosten von Bauprojekten, Wertverlust des Bodens usw.

Die Wachsamkeit und das Engagement jedes Einzelnen zählt:

  • Im eigenen Garten Neophyten durch einheimische Wildpflanzen ersetzen.
  • Ungewöhnliche Pflanzen oder Tiere den zuständigen Behörden melden.
  • Die Anweisungen und Empfehlungen zur Bekämpfung invasiver Arten befolgen.

Arbeitseinsätze zur Neophytenbekämpfung

Der Götterbaum verursacht Schäden
  • Im Auftrag des Kantons bekämpft Faunus den Götterbaum in den Städten Sion und Sierre. Der invasive Neophyt verursacht Schäden an der Infrastruktur und breitet sich rasch aus.
Sondereinsatz um das aufrechte Traubenkraut
  • Am 12. und 13. August 2021 war Faunus, im Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis, für die Bekämpfung des aufrechten Traubenkrauts (Ambrosia artemisiifolia) im Einsatz - ein invasiver Neophyt, der die Artenvielfalt und menschliche Gesundheit gefährdet.